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Story: © Pete(r) Haarmann

   

Veröffentlicht: 15.12.2008

     

Ein Jahres-Rückblick - Retrospektive von Pete® Haarmann


Beginnen möchte ich diese kleine Rückblende mit der Ablichtung der beiden nachfolgenden Finisher-Medaillen. Es ist zum einen die Medaille vom Herdecker Nikolauslauf, und zum anderen die Medaille von "Der Nacht von Ennepetal". So unterschiedlich wie die Machart dieser Erinnerungsstücke, so unterschiedlich ist auch der Charakter dieser beiden Laufveranstaltungen.

Während der Nikolauslauf für eine sehr laktatlastige Angelegenheit über die Sprintdistanz von 10 km steht, so verkörpert die "Nacht von Ennepetal" alles das, was den Ultralauf so reizvoll macht. Ein privat organisierter Gruppenlauf in familiärer Atmosphäre. Die Zeit spielt hier keine Rolle, es gibt keine Zeitnahme, keine Ergebnisliste, kein Neid und keine Pokale. Hier kann man das Laufen in seiner ursprünglichsten Form erleben.

Ich wünsche mir zukünftig noch mehr solcher Veranstaltungen, einen Termin habe ich mir für 2009 bereits notiert.
 


Sprüche - die mich bewegen

Erfahrung ist das, was Du bekommst, wenn Du nicht das bekommen hast, was Du wolltest. - Randy Pausch

Every step is one closer to the edge. - gefunden im Blog von Run MDC (Marcus Dick-Cortmann)


Glanzleistungen - die beeindrucken
Wenn ich über außergewöhnliche (Lauf-)Leistungen dieses Jahres nachdenke, dann fallen mir spontan drei Namen ein, die ich in diesem Zusammenhang nennen möchte: Hubert Karl, Ralf Weis und Rainer König

Hubert Karl hat als erster deutscher Teilnehmer beim Badwater Ultra die 30-Stunden-Marke geknackt. Mit einer Zeit von 29:30:40 h führt er nun die Ewigenbestenliste (der Teilnehmer aus Deutschland) vor Sigurd Dutz mit 30:26:27 h (2001) und Achim Heukemes 33:02:42 h (2007).

Ralf Weis (SG Neukirchen-Hülchrath) hat im ersten Versuch über die 24 Stunden die „24 h von Schenefeld“ gewonnen und dabei eine Laufleistung jenseits der 230 km absolviert. Einen weiteren 24er gegen Ende des Jahres hat er mit einer ähnlichen Leistung als Sieger beendet.

Rainer König (mittlerweile ebenfalls SG Neukirchen-Hülchrath) hat die diesjährige DUV 50 km-Cup Serie mit einem Sieg in Bottrop für sich entscheiden können. Die DUV Statistik weist gerade mal 7 Einträge aus. Ich bin gespannt, welche Zeiten wir demnächst über die 100 km von ihm erwarten dürfen. Ich glaube nicht, dass er sich der SGNH angeschlossen hat, um weiter auf der Kurzstrecke (50 km) zu verweilen - nicht wahr Rainer ;-)


Most Valuable Book (MVB)
In Anlehnung an den Begriff "Most Valuable Player (MVP)", möchte ich hier kurz auf das (für mich) wichtigste Buch eingehen, welches ich im Jahr 2008 gelesen habe.


 

#1 - Laufen (Bernd Heinrich)
Der Titel ist unspektakulär, der Inhalt dafür umso mehr. Derjenige, der ein klassisches Trainingshandbuch erwartet, der wird enttäuscht sein. Wer es jedoch versteht, ein wenig zwischen den Zeilen zu lesen, für den wird dieses Buch wertvoller sein als jeder Trainingsleitfaden. Bei Läufen der jüngsten Vergangenheit, sind mir Passagen und Zitate aus diesem Buch immer wieder durch den Kopf gegangen. Hat sich dadurch nur ein Placeboeffekt gezeigt, oder war es doch die Verinnerlichung und konsequente Umsetzung einiger wichtiger Erkenntnisse? Egal, das Resultat zählt.

Eine kleine Kostprobe...
Es gibt kein todsicheres Rezept für die Vorbereitung auf einen Ultralauf, nur Näherungen, und manche Näherungen sind so lange die besten, bis sich etwas Besseres ergibt. Der letzten Wahrheit kann man sich, wie dem Unendlichen, nur nähern, ohne sie je zu erreichen.


 

Dicht gefolgt von: #2 - In der Wildnis (Jon Krakauer)
Der Klappentext bringt es auf den Punkt: Jon Krakauer hat ein traurig- schönes Buch geschrieben. Ich habe mir im Anschluss auch noch die Verfilmung auf DVD zugelegt. Sean Penn hat ganze Arbeit geleistet und mit diesem Film den Stoff aus dem Buch auf eine beeindruckende, authentische Art und Weise verarbeitet - zurücklehnen und genießen. Die Kameraführung ist ein Genuss. Ich habe selten ein Buch zweimal gelesen, aber diesmal halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass es passieren wird. Das Gleiche gilt für den Film.




 


9. RLT Rodgau Ultramarathon / 50 km - Saisonauftakt
Saisonauftakt nach Maß? Mitnichten :-( Das war die falsche Strategie, um eine neue PB für die 50 Kilometermarke zu definieren.

Wer sich die Früchte zu hoch hängt, der wird eine bescheidene Ernte einfahren, und so hat es sich letztendlich zugetragen.

    
Ich würde sagen, locker flockig sieht für meine Begriffe anders aus.


6. Brocken-Challenge 2008 / 84,5 km - der (Kotz-)brocken
Im Nachhinein der größte Erfolg, den ich für mich persönlich in 2008 verbuchen konnte, auch wenn ich im Anschluss schneller und weiter unterwegs war. Die Erfahrungen aus diesem Lauf lassen sich zu der nachfolgenden Erkenntnis komprimieren:

Die Grenze befindet sich zum einen da wo man sie zieht, und zum andern taucht sie urplötzlich dort auf, wo man sie nicht erwartet. Die Kunst ist es, sich in diesem Grenzbereich aufzuhalten, ohne ihn in die falsche Richtung zu verlassen.

Ich werde in 2009 einen neuen Versuch unternehmen in den Grenzbereich einzutauchen, mit dem Ziel, mich so lange wie möglich dort aufzuhalten.


 


 

Der Tag begann verheißungsvoll und die ersten Sonnenstrahlen durchbrechen die morgendliche Dämmerung über der Ebene. Dieser Anblick allein rechtfertigte den frühen Aufbruch.
 

In den Tälern hat bereits die Dunkelheit das Tageslicht verdrängt, und immer noch sind einige Läufer - unter Ihnen auch meine Wenigkeit - mit dem an sich selbst erteilten Auftrag unterwegs, den Brockengipfel zu erklimmen.


1. Seilersee 24-Stunden-Laufevent / 24 h - erster echter 24er
Das hat mit Spaß nicht viel zu tun. 24 Stunden fiebert man dem Zeitpunkt entgegen, wenn endlich alles vorbei ist. Trotz alledem scheint dies zu meiner neuen Lieblingsdisziplin zu avancieren, nachdem mir das Debüt gelungen war.

Diese Art der Herausforderung übt eine wahnsinnige Anziehungskraft auf mich aus. Ich weiß nicht, ob ich mich ihr auf Dauer entziehen kann.


Ich habe kürzlich erfahren, es gibt in 2009 eine Neuauflage. Ja wenn das keine gute Nachricht ist :-)
Dank an Bernd Nuß für sein Engagement.


2. TorTour de Ruhr / 100 km in der Bambinilaufversion - Highlight
Ich möchte mich hier nach mal bei meinem treuen Begleiter Muli bedanken. Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn schließlich wird es in 2010 einen weiteren Ruhrlauf geben. Dann möchte ich gerne die gesamte Distanz von 230 km bewältigen. Wer sich berufen fühlt, darf sich gerne als Fahrrad-Supporter für 2010 bei mir anbieten. Ich kann Euch versprechen, es wird ein unvergessliches Erlebnis werden. Wenn das nicht Grund genug ist?

Die TorTour
war eines der Highlights in meinem diesjährigen Laufkalender.


5. Karstadt Marathon / 42,195 km - Routineaufgabe
Der Karstadt Marathon ist bei den Teilnehmern ein wenig in Ungnade gefallen. Mit einem neuen Organisator soll vieles verbessert werden. In 2010 - wenn Essen Kulturhauptstadt Europas ist - soll die Strecke schneller und attraktiver werden. Eine Streckenführung über die gesperrte Autobahn A40 ist denkbar, so munkelt man. Vielleicht klappt es ja dann mit dem angepeilten Ziel, unter 3 Stunden zu bleiben.

In diesem Jahr hat es jedenfalls nicht für sub 3 gereicht und somit bleibt mir diese Zielvorgabe weiterhin erhalten, welch ein Glück!


4. Bödefelder Hollenlauf / 101 km - Blindflug
100 Kilometer sind und bleiben eine brutale Distanz, dazu gab es dann vertikal auch noch einiges an Metern zu verarbeiten. Schließlich muss man zweimal über den Kahlen Asten - kein Pappenstiel.

In der Endphase hatte ich das seltsame Gefühlt, gleich fliegt mir die Kniescheibe um die Ohren und ich muss die Einzelteile auf dem Boden zusammensuchen.

Aber das war alles vergessen, nachdem der Zieleinlauf gelungen war und das heiße Wasser der Dusche auf meinen Rücken niederprasselte. Von der schönen Gegend gab es an jenem Tag nicht viel zu erhaschen, der Nebel hatte die Landschaft für sich vereinnahmt - schade.

     
Rhein-Weser-Turm, Markus Flick im Anflug


24-Stunden-Lauf der WR / 24 h - für einen guten Zweck
Es war eine lange Nacht im Schatten des Westfalenstadions (S* I* Park). Bobbi und die Kleinen haben mich dort abgegeben und am nächsten Morgen auch wieder abgeholt. Ich war auf einer Parkbank, meine Kühltasche umklammernd, eingeschlafen – man hatte mich schlichtweg übersehen.

  
                                                                                     RWE Companius - Menschen machen's möglich

Mit der Kilometer-Ausbeute nach 12 h konnte ich nicht ganz zufrieden sein, aber der nahtlose Übergang von einem zwölfstündigen Arbeitstag in einen zwölfstündigen Lauf machte sich deutlich bemerkbar.


Stefan "Lauflöwe" Schirmer in Aktion - mal wieder für einen guten Zweck


(11.) 24 Stunden von Stadtoldendorf / 24 h - neue Lieblingsdisziplin
Das Prinzip, welches einem 24-Stundenlauf zu Grunde liegt, ist schnell aufgezeigt. Ein 24 Stundenlauf ist exakt nach 24 Stunden zu Ende, nicht eine Minute früher. Und wer dieses Prinzip begriffen hat, der hat ganz klar Vorteil gegenüber denen, die es nicht begriffen haben. Was ich damit sagen will: In der Einteilung der Reserven liegt der Schlüssel zum Erfolg. Ich hatte die Erfahrungen vom Seilersee einfließen lassen und war damit in der Lage, direkt nach der Veranstaltung noch die geforderten 200 km hinter dem Steuer eines PKWs zu verbringen.


Ich habe gespürt, da geht noch was, und ich werde versuchen,
in diesem Spiel den nächsten Level zu erreichen.


1. Nacht von Ennepetal / 60 km - Einladungslauf
Markus Flick lud ein, und viele fanden den Weg nach Ennepetal. Auf dem beliebten Rundkurs „rund um Ennepetal“ ging es im gemächlichen Tempo durch die Nacht. Endlich kam auch die Stirnlampe wieder zum wohlverdienten Einsatz. Eine Grill-Session am anderen Morgen ließ keine Wünsche offen. Der Appetit hatte sich schließlich die ganze Nacht über aufgestaut und die Hemmschwelle sinkt sowieso mit zunehmender Endorphinausschüttung. Mittlerweile waren wir zu Dritt, ich mit meinen beiden Freunden Hunger und Durst.

Nach durchgezogener Nacht gab’s Bier und Wurst um acht.


2. Rund um Ennepetal / 54 km - das Drama von Ennepetal
Ein paar Kilometer vor dem Ziel bin ich von Krämpfen heimgesucht worden, wie ich es bis dato noch nicht erlebt hatte und auch nicht noch mal erleben möchte. Ich habe im Versorgungszelt eine geschlagene Stunde gebraucht, bis ich wieder auf den Beinen war.

Für Arroganz und Überheblichkeit wird man hin und wieder bestraft, auch wenn sie nicht nach außen zum Vorschein kommen. Vielleicht war es bei mir an der Zeit.


P-Weg Marathonwochenende / 68,3 km - Vernuftentscheidung
Nach dem „Drama von Ennepetal“ habe ich hier mit der nötigen Vorsicht agiert. Die Zeit wäre unter normalen Umständen besser ausgefallen, aber wen interessiert das letztendlich.

    
Vor dem Start: links mit Klaus "Schiermi" Schiermeister  und rechts mit Tom "MCM" Kuschel

    
Zieleinlauf und kurz nach dem Finish

Ich habe mich am meisten darüber gefreut,
 hier und heute eine kluge Entscheidung getroffen zu haben.
Die Erlebnisse von Ennepetal haben keine bleibenden Schäden hinterlassen – nur das ist wichtig.


4. Hagener Fun-Lauf / 10 km - wer hätte das gedacht?
Einen Tag nach dem P-Weg hab ich die 10 km mit einer neuen PB hinter mich gebracht, wenn es denn wirklich 10 km gewesen sind – ich zweifle ein wenig. PB hin oder her, jedenfalls hätte ich mir dieses Tempo normalerweise eine Tag nach einem Ultra nicht zugemutet.

 
 Ich wundere mich sehr darüber, wozu der Körper im Stande ist.
 


6. Schwerter Hospizlauf / 7 h - knappe Kiste
Dies ist kein Wettkampf, sondern eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Dennoch haben Stefan "Running Doc" Weigelt und ich uns die Messlatte auf 100 Runden gelegt. Mit einem Zeitpolster von zwei Minuten habe ich die 100ste Runde beendet, Stefan wurde zu diesem Zeitpunkt bereits mir einem Glas Bier in der Hand gesehen.

Dieser Lauf bietet eine sehr schöne Trainingskulisse.


Stefan "Running Doc" Weigelt (links)


27. Hochsauerland-Waldmarathon / 42,195 km - unvergesslich
Man glaubt es kaum, aber tief im Sauerland habe ich eine Menge bekannter Leute getroffen, einige Tortour Touristen waren auch darunter.

 
Im Uhrzeigersinn von links oben: Henry, Karl, Mattin und Tom

Zu guter Letzt durfte ich mir noch eine üppige Wurstplatte
vom ansässigen Metzger mit nach Hause nehmen – Danke schön :-)


Indian Summer im Sauerland - traumhaft


5. int. FALKE-Rothaarsteig-Marathon / 42,195 km - Vorstufe zum Röntgen
Hat sich als Vorstufe zum Röntgen jetzt zum zweiten Mal bewährt. Warum sollte man irgendetwas daran ändern wollen? Ich habe völlig überraschend noch einen Altersklassenpokal weggezerrt.

Die Kleinen zu Hause meinten: „Papa, da steht so was im Regal, so etwas, wo ein Gott raus trinkt.“
Sind sie nicht putzig?


Und los geht's...


8. Röntgenlauftag / 63,3 km - Pflichtprogramm
Dieser Lauf ist für mich eine Pflichtveranstaltung, das Startgeld wird quasi per Dauerauftrag überwiesen. Aus vier Teilnahmen konnte ich vier absolute Erfolgserlebnisse verbuchen. Mehr muss an dieser Stelle nicht gesagt werden.

Ein Klassiker im Ultralaufkalender.

     
Kein Unbekannter am linken Bildrand, der mir da auf den Fersen ist (linkes Bild).
 


8. Troisdorfer 6-Stunden-Lauf / 6 h - Ziel erreicht
Ich war mir der Tatsache bewusst, dass ich dem hohen Anfangstempo in der Endphase des Rennens Tribut zollen musste. Aber der Wunsch war da, gleich zwei PBs in diesem Lauf zu kassieren. Dem Wunsch wurde entsprochen.

Angeblich einer der größten seiner Art in Europa.

    
 


21. Elseyer Herbstwaldlauf / 9,5 km - Klassiker
Hier war wieder alles auf den Beinen, was knapp 10 km laufen kann. Diese Laufveranstaltung zählt zu einem der beiden Klassiker in Hagen. Die andere wäre der Hagener Volkslauf, immer am Vatertag ausgetragen. Sehr beeindruckend war wieder die ca. 1 km lange Steigung, und wenn ich Steigung sage, dann meine ich auch Steigung. Ich konnte mich gegenüber den Vorjahren leicht steigern, wobei das Ende der Fahnenstange langsam erreicht zu sein scheint.

Aus Tradition im nächsten Jahr gerne wieder.


Hotte hüh - in vollem Galopp


OLNE-SPA-OLNE / 65 km - Schlammcatchen
(Trail, bestehend aus 65 km mit fast 2000 HM verziert)

Vor dem Lauf: Diese Veranstaltung wurde mir von einigen Ultraläufern als die verschärfte Röntgenlauf-Version angepriesen. Hier musst du eine Stunde auf deine Röntgenzeit draufrechnen, so sagt man. Für mich Grund genug, diese Behauptung ausgiebig zu prüfen. Olne-Spa-Olne, da kommt mir sofort Lüttich-Bastogne-Lüttich in den Sinn, der Eintagsklassiker im Radsport - klingt irgendwie ähnlich. Wie dem auch sei, ich bin jedenfalls bereit für die 65 km und heiß wie belgisches Frittenfett.


Olne (Ardennen/Belgien), morgens um 7 Uhr, 2 Grad Celsius, regnerisch, die Frisur hält ;-)
v.l.n.r. Pete, Mattin "Rothaarsteig" Becker, Klaus "Schiermi" Schiermeister, Jens "IronMAN" Vieler, Ralph
und nicht zu vergessen RONJA (an der Leine)

Unmittelbar nach dem Lauf: Bei Kilometer 30 war ich noch guter Dinge, eine Zeit unter 6 Stunden schaffen zu können. Diese Prognose war in letzter Konsequenz zu optimistisch, so dass ich noch eine gute halbe Stunde hinzuaddieren musste. Hier kann man für unschlagbare 7,- Euro eine ausschweifende Quälerei (inkl. Sweatshirt plus ein warmes Abendessen) bekommen. Ob ich mir das noch mal antun möchte, weiß ich derzeit noch nicht.

Nachtrag (einen Tag später): Gestern noch hätte ich diesen Gedanken, noch mal den OLNE-SPA-OLNE zu laufen, als völlig abstrus verworfen, und bereits heute muss ihn nahezu als genial bezeichnen.

Der Ultra ist tot, es lebe der Ultra.


STEIL


L A A A N G

Fotos: Jochen Kruse
 


SCHMUTZIG

Die Experten waren sich im Anschluss jedenfalls einig:
In Deutschland gibt es keine vergleichbare Veranstaltung.
 


25. Herdecker Nikolauslauf / 9,6 km - volle Kanne
Obwohl die Namensgebung auf eine reine Spaßveranstaltung hindeuten könnte, wird unter der Ruhrbrücke  richtig gekämpft. Hier möchte man noch gerne "alte Rechnungen" begleichen, bevor das Jahr zu Ende geht. Zudem ist dies der letzte Lauf der Herdecker Laufserie und es werden sehr sportliche Zeiten erreicht. Der Streckenrekord liegt unter 30 Minuten für die 9600 m. Ich habe mich auch noch mal ins Zeug gelegt und war nach der Veranstaltung nicht schuldenfrei - ich habe zwei bis drei Tage gebraucht, um die Sauerstoffschuld wieder auszugleichen ;-)

   
1300 Läufer tummeln sich unter der Ruhrbrücke - Damit ist die Saison für mich beendet, basta!


Wir sehen uns in 2009, ich hoffe gesund und munter.
Euer Pete

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